Einfahren von Verkehrsszenarien

Z.B. mit 5 Fahrzeugen in 5 Wochen in 5 Ländern im 2-Schicht-Betrieb, 10 TB Daten pro Tag und Fahrzeug │ Gesamtdatenmenge 1,75 PB

In Fahrerprobungsprojekten ist konsequentes Datenlogging und effizientes Datenhandling essentiell. Rohdaten mehrerer Kameras und Radarsensoren sowie weitere relevante Sensoren und Fahrzeugbusse müssen synchron und verlustfrei aufgezeichnet werden. Ein Mehrschichtbetrieb muss möglich sein.

 

ViGEM CCA Datenhandlingkonzept

Mehr Daten mit weniger Fahrzeugen.

 

Komponenten

  • CCA Datenlogger
  • S2000-I, S4000-I, S8000-I oder S16000-I Wechselspeicher
  • CCA CS1-10G Kopierstation
  • CCA Control

 

Praxisablauf

Der Fahrer des Testfahrzeugs legt einen CCA Wechselspeicher in den im Fahrzeug verbauten CCA Datenlogger ein. Das CCA System fährt bei Beginn der Testfahrt automatisch hoch. CAN, FlexRay und RS232 werden bereits nach <100 ms ab Kaltstart aufgezeichnet. Alle eingehenden Daten der Bussysteme werden mit einem einheitlichen, synchronen Zeitstempel versehen. Verschiedene Trigger können via Fernbedienung oder automatisiert gesetzt werden. Wenn die maximale Speicherkapazität des Wechselspeichers erreicht ist, wird dies auf dem Display eines angeschlossenen Tablets bzw. auf der Fernbedienung CCA Control und durch die LED "Disk Full" im CCA Frontpanel angezeigt. Nachdem der Wechselspeicher getauscht wurde, kann die Testfahrt sofort fortgesetzt werden.

Die Aufzeichnungsdaten auf den Wechselspeichern werden mit der Kopierstation CCA CS1-10G via USB 3.0 über Nacht auf HDDs oder via 10-Gbit-Schnittstelle innerhalb kurzer Zeit auf einen Server kopiert. Das Display der CCA CS1 Kopierstation zeigt den Kopierfortschritt bzw. das Erreichen des vollständigen und störungsfreien Kopiervorgangs an. Die einfache Bedienung der Kopierstation stand im Fokus der Entwicklung, um durchgängige Ruhephasen für die Fahrer zu ermöglichen.

 

Absicherung kamerabasierter Fahrerassistenzsysteme

Das kontinuierliche und lückenfreie Aufzeichnen von Rohdaten mehrerer Kameras, Radarsensorik- und Laserscannerdaten sowie aller sonstigen relevanten Fahrzeugbusse bedingt hohe Datenraten. Alle eingehenden Daten werden mit synchronen Zeitstempeln versehen. Die Fahrer können Trigger setzen, um besondere Situationen zu markieren. Für die verschiedenen Trigger können Vor- und Nachlauf im Minutenbereich konfiguriert werden. Relevante Begebenheiten sind so in der Nachbearbeitung einfacher zu finden. Die aufgezeichnete Datenmenge reduziert sich deutlich. Die Daten können entweder parallel zur Aufzeichnung auf eine USB-Festplatte kopiert werden, im Nachgang direkt vom CCA heruntergeladen werden oder mit Hilfe der Kopierstation CCA CS1-10G via 10 Gbit Ethernet Schnittstelle auf einen Server kopiert werden.

 
Gesamtfahrzeugerprobung

Die Datenaufzeichnung für den Dauerlauf in der Gesamtfahrzeugerprobung beinhaltet typischerweise alle Systeme: von den kamera-, radar- und laserscannerbasierten Fahrerassistenzsystemen über die Bordnetzkommunikation zwischen den verschiedenen Steuergeräten bis hin zu Multimedia-Anwendungen und das Infotainment. Hier bestechen ViGEM CCA Systeme durch Adaptierbarkeit, Modularität, Performanz, Bedienung, Kosten-Nutzen Relation, Nachhaltigkeit und Einbettbarkeit in bestehende Infrastrukturumgebungen.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ViGEM CCA 7001 auf einem orangeRack von in-tech GmbH
Foto: intech GmbH 2015 (mit freundlicher Genehmigung der in-tech GmbH, München)

 

Streamen von Kameradaten auf einen externen Mess-Rechner im KFZ

In manchen Anwendungsfällen ist das direkte Streamen der aufgezeichneten Kameradaten in "Echtzeit" auf einen externen Rechner im Fahrzeug erwünscht. Hier können CCA Systeme aufgrund der extrem hohen Datenraten, Bandbreiten und Rechenleistung optimal den Entwicklungsingenieur im Fahrzeug unterstützen.

 

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