Fahrerprobung

Einfahren von Verkehrsszenarien

Mehr Daten mit weniger Fahrzeugen.

In Fahrerprobungsprojekten ist konsequentes Datenlogging und effizientes Datenhandling essentiell. Rohdaten mehrerer Kameras und Radarsensoren sowie alle sonstig relevanten Sensoren und Fahrzeugbusse werden seitens des CCA  kontinuierlich aufgezeichnet und mit synchronen Zeitstempeln versehen. Die CCA Wechseldatenspeicher erlauben einen Mehrschichtbetrieb. 

 

Komponenten des ViGEM CCA Datenhandlingkonzeptes

CCA Datenlogger │ S2000-I, S4000-I, S8000-I oder S16000-I Wechseldatenspeicher │ CCA CS1-10G Kopierstation │ CCA Control.

 

Praxisablauf

Der Fahrer legt einen Wechseldatenspeicher S2000-I (2 TB), S4000-I (4 TB), S8000-I (8 TB) oder S16000-I (16 TB) in den im Fahrzeug verbauten CCA Datenlogger ein. Das CCA System fährt automatisch bei Beginn der Testfahrt hoch. CAN, FlexRay und RS232 werden bereits nach <100 ms ab Kaltstart aufgezeichnet. Alle eingehenden Daten der verschiedenen Bussysteme werden mit einem einheitlichen, synchronen Zeitstempel versehen. Verschiedene Trigger können via Fernbedienung gesetzt werden. Über das Display eines angeschlossenen Tablets oder der Fernbedienung CCA Control sowie durch die LED "Disk Full" im CCA 9002 Frontpanel wird dem Fahrer das Erreichen der maximalen Speicherkapazität des Wechseldatenspeichers angezeigt. Der Wechseldatenspeicher wird dann einfach getauscht und die Fahrt kann sofort fortgesetzt werden.

 

Plug & Copy

Mittels der Kopierstation CCA CS1-10G werden die aufgezeichneten Daten von einem Wechseldatenspeicher via USB 3.0 über Nacht auf HDDs oder via 10 Gbit Schnittstelle innerhalb kurzer Zeit auf einen Server kopiert. Der Kopierfortschritt, sowie der vollständige und störungsfreie Kopiervorgang wird im Display der CCA CS1 Kopierstation angezeigt. Die einfache Bedienung der Kopierstation stand im Fokus der Entwicklung, um durchgängige Ruhephasen für die Fahrer zu ermöglichen.

Absicherung kamerabasierter Fahrerassistenzsysteme

Das kontinuierliche und lückenfreie Aufzeichnen von Rohdaten mehrerer Kameras, Radarsensorik- und Laserscannerdaten sowie aller sonstig relevanten Fahrzeugbusse bedingt hohe Datenraten. Alle eingehenden Daten werden mit synchronen Zeitstempeln versehen. Seitens der Fahrer werden Trigger gesetzt um besondere Situationen zu markieren. Für die verschiedenen Trigger können Vor- und Nachlauf im Minutenbereich konfiguriert werden. Relevante Begebenheiten sind so in der Nachbearbeitung einfacher zu finden. Die aufgezeichnete Datenmenge reduziert sich deutlich. Die Daten können entweder parallel zur Aufzeichnung auf eine USB Festplatte kopiert werden, im Nachgang direkt vom CCA heruntergeladen werden, oder mit Hilfe der Kopierstation CCA CS1-10G via 10 Gbit Ethernet Schnittstelle auf einen Server kopiert werden.

Gesamtfahrzeugerprobung

Die Datenaufzeichnung für den Dauerlauf in der Gesamtfahrzeugerprobung beinhaltet typischerweise alle Systeme: von den kamera-, radar- und laserscannerbasierten Fahrerassistenzsystemen über die Bordnetzkommunikation zwischen den verschiedenen Steuergeräten bis hin zu Multimedia Anwendungen und das Infotainment. Hier bestechen ViGEM CCA Systeme durch ihren optimalen Fit mit den vielseitigen Anforderungen, die an den Datenlogger herangetragen werden: Adaptierbarkeit, Modularität, Performanz, Bedienbarkeit, Kosten-Nutzen Relation, Nachhaltigkeit, Einbettbarkeit in bestehende Infrastrukturumgebungen.

Abbildung: ViGEM CCA 7001 auf einem orangeRack von in-tech GmbH

Photo: intech GmbH 2015 (mit freundlicher Genehmigung der in-tech GmbH, München)

Streamen von Kameradaten auf einen externen Mess-Rechner im KFZ

In manchen Anwendungsfällen ist das direkte Streamen der aufgezeichneten Kameradaten in "Echtzeit" auf einen externen Rechner im Fahrzeug erwünscht. Hier können CCA Systeme aufgrund der extrem hohen Datenraten, Bandbreiten und seiner Rechenleistung optimal den Entwicklungsingenieur im Fahrzeug unterstützen.

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